Christine Rieck-Sonntag

Malerei | Grafik | Skulptur

Freyung 602, 84028 Landshut, Mobil 0157 8806 0032, Mail rieck-sonntag@gmx.de

Biographie

Christine Rieck-Sonntag

Christine Rieck-Sonntag

  • 1941 Geboren in Zwickau
  • ab 1972 Studium Religionspädagogik, Malerei (G. Bammes, Dresden - B. Heisig, Berlin - I. Barfuß, Berlin)
  • 1996 Zertifikat der Akademie der Bildenden Künstler München
    Mitglied in der GEDOK und im BBK

Auszeichnungen und Preise

  • 1994 Deutscher Kunstpreis der VR-Banken Landshut
  • 1995 Distinction Award of First Art-Biennale Malta
  • 1999 Auszeichnung Buchmesse Leipzig
  • 2010 Konrad-Lutz-Preis, München

Arbeitsstipendien

  • 2002 Arbeitsstipendium Künstlerkolonie Bazato, Slowenien
  • 2004 Arbeitsstipendium "Virginia Center for the Creative Arts", USA
  • 2006 Arbeitsstipendium Giambattista Bodoni Museum zu Berlin
  • 2008 / 09 Arbeitsstipendium J.D.White Artist’s Colony, Costa Rica
  • 2010 Kunst- und Umweltprojekt "Chunches de Mar”, Costa Rica
  • 2011 / 17 Arbeitstipendium Kunstverein Frankfurt/Oder
  • 2012 Arbeitstipendium Plovdiv, Bulgarien
  • 2015 Arbeitsstipendium Veliko Trnovo

Filmportraits

  • 1995 Filmportrait im 3. Bayer. Fernsehen
  • 2002 Filmportrait von Marco Susic (deutsch und englisch)
  • 2010 Filmprojekt mit Musik vom R. Köll u.S. Ammansberger

Nachschlagwerke

  • 2007 Kürschners Lexikon der Bildenden Künstler

Lehraufträge

  • 2003-05 / 08 Lehrauftrag Sommerakademie Coburg, „Akt“
  • 2010 / 11 / 12 Lehrauftrag „Werkstadt Landshut“
Aus­stellungen

Einzel-Ausstellungen (Auswahl)

  • 1989 Berlin, Evangelischer Kirchentag
  • 1990 Bad Nauheim, Galerie Rademacher
  • 1991 Landshut, Kunstverein
  • 1992 Valletta/Malta, Nationalmuseum of Fine Arts
  • 1993 München, Evangelischer Kirchentag
  • 1994 Valletta/Malta, Nationalmuseum of Fine Arts
    Dresden, Haus für Kultur und Bildung
  • 1995 Plovdiv/Bulgarien, Nationalbibliothek
  • 1996 München, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit u. Soziales
    Samokov/Bulgarien, Stadtmuseum
    London, Gallery LP
  • 1997 BMW Landshut
    München, Bavaria-Filmzentrum Geiselgasteig
  • 1998 Rabat/Malta, Wigna Court Museum
    Bayerisches Nationalmuseum Zweigstelle Obernzell
  • 1999 Valletta/Malta, Labyrinth-Gallery
  • 2000 Venedig, Centro Culturale Giudecca
    Dom von Schwerin
  • 2001 Künstlerhaus München
  • 2002 New York University
  • 2003 Kunstverein Kronach/Kunstverein Bad Aibling
  • 2004 Bonn, Auswärtiges Amt
    New York, Deutsches Generalkonsulat
  • 2005 / 16 Wiesbaden, Frauenmuseum
  • 2005 / 16 München, Lyrikkabinett
  • 2006 Berlin, Bodoni-Museum zu Berlin
    Leipzig, Galerie Süd
    Murnau, Kunstverein
  • 2008 Leipzig, Buchmesse
  • 2009 / 11 Costa Rica/Galeria Nacional San José
  • 2010 BSTU Dresden und Leipzig
  • 2011 Berlin, Helle Panke
    Frankfurt/Oder, Kunstverein
    Deggendorf, Stadtmuseum
  • 2012 Merseburg (Sachsen-Anhalt), ben zi bena
    Plovdiv, Bulgarien, TrakArt-Museum
  • 2013 / 15 Sofia, Bulgarien, Galerie Künstlerbund
    Wien, Kosmostheater
    Museum Hengersberg, Kulturmodell Passau
    Landshut, Galerie Rose
  • 2014 / 19 München, Deutsche Akademie für Psychoanalyse
  • 2015 / 18 Ried/Innkreis, Österreich, galerie20gerhaus
  • 2016 Landshut, Kunstverein
  • 2017 Plovdiv, Städt. Galerie,
    Veliko Tarnovo Nat. Galerie, Bulgarien
    Frankfurt/Oder, Kunstverein
  • 2019 Passau, Kulturmodell
Über die Künstlerin

"Malen ist ein Abenteuer" - für Christine Rieck-Sonntag hat dieser programmatische Satz eine zweifache Bedeutung. Ein Abenteuer bestehen heißt zum einen sich offen einlassen auf eine Erfahrung, von der man nicht weiß, wohin sie führen wird. Kennen wir die Wirklichkeit, und kennen wir uns selbst? Malend reagiert die Künstlerin auf die Herausforderungen der Außenwelt und taucht damit zugleich ein in ihre Innenwelt; sie lässt sich verwandeln, indem sie Gesehenes verwandelt. Und zum anderen ist der Prozess des Malens bei ihr selbst ein Abenteuer, dessen Verlauf sich nicht planen lässt. Das Material hat seinen Eigenwillen, der nicht mit fertigen Konzepten überwältigt werden darf: aus dem Dialog mit ihm erwachsen Form und Ausdruck.

Der Menschenleib in seiner unausschöpfbaren Expressivität ist die Grunderfahrung der Malerin und ihr immerwährendes Thema, von dem sie sich nie ganz entfernt, auch dann nicht, wenn sie in Costa Rica Urwaldbäume portraitiert. Im Menschenleib verbindet sich die Natur mit der Geschichte, die gelebte Gegenwart mit mythischer Vergangenheit – an einer Bushaltestelle in Schwarzafrika ebenso wie in den Jazzkellern New Yorks. Das Material, das die Malerin wählt, hat seine eigene Sprache: die Jutesäcke, auf die sie ihre Afrika-Bilder malte, erinnern an den Sklavenhandel, aber auch an die CARE-Lieferungen aus den USA, die sie als Kind in der Nachkriegszeit vor dem Hunger bewahrt haben.

Seit Jahrzehnten unterrichtet Christine Rieck-Sonntag Aktzeichnen an verschiedenen Akademien um weiterzugeben, was ihr die Grundlage künstlerischen Schaffens ist: genaues Sehen und Training der zeichnenden Hand, also handwerkliches Können als Voraussetzung freier expressiver Formfindung."
Juli 2011

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