Christine Rieck-Sonntag
Malerei & Grafik

Freyung 602
84028 Landshut
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0871/23405

Christine Rieck-Sonntag

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Biographie

1941 - Geboren in Zwickau, Bankangestellte, Heirat, drei Kinder erzogen.
1970/74 - Studium der Religionspädagogik Privatstudium Malerei bei Sylvie de Muralt, Engelbert Hilbich, Peter Zeiler.
1989 - Internationale Sommerakademie Salzburg (Prof. Ina Barfuß).
1990 - Stipendium Sommerakademie Irsee (Prof. Gottfried Bammes).
1991 - Sommerakademie Irsee (Prof.B. Heisig).
1992/94 - Studienaufenthalt und Atelier in Senglea/Malta.
1993 - Arbeitsaufenthalt Brixton/London (Projekt mit farbigen Frauen).
1994/95/96 - Arbeitsaufenthalt in der Basa Litografica Samokov/Bulgarien.
1996 - Zertifikat der Akademie der Bildenden Künste München.
2001/2002 - "Kinder treffen Künstler", Projekte des Berufsverbandes Bildender Künstler mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur.
2002 - Künstlerkolonie Bazato, Slowenien. Arbeitsaufenthalt New York.
2003 - "Wald und Kunst", ein Projekt des Kunstvereins Deggendorf mit dem Staatsministerium für Forsten.
Lehrauftrag Sommerakademie Coburg, "Akt".
2004 - Lehrauftrag Sommerakademie Coburg, "Akt".
Arbeitsstipendium "Virginia Center for Creative Arts", USA.
Mitglied im: Berufsverband Bildender Künstler, GEDOK München, Arbeitskreis 68 Wasserburg, Kunstverein Gauting, Kunstverein Landshut.
1994 - Deutscher Kunstpreis der Volks- und Raiffeisenbanken, Regionalpreis Stadt und Landkreis Landshut.
1995 - Distinction Award of First Art-Biennale Malta.
1996 - Filmportrait im 3.Bayerischen Fernsehen.
1999 - Auszeichnung Buchmesse Leipzig, "Die 50 schönsten Bücher".
2002 - Filmportrait von Marco Susic (deutsch und englisch).
2003 - Prix de la Ville Pont-Croix.
2004 - Stipendiatin im Virginia Center for the Creative Arts, USA
Bucherscheinungen:
2000 - "Pas de Deux", ein Künstlerbuch zu einem Gedicht von Rainer Maria Rilke mit Zeichnungen von CRS.
2004 - "Liedschattig" - Gedichte von Hans Krieger mit Federzeichnungen von CRS, Oreos-Verlag, ISBN 3-923657-76-5.
2005 - "Frei wie die Zäune - Eine Saison in Virginia" - Gedichte von Hans Krieger mit Zeichnungen von CRS, Oreos-Verlag, ISBN 3-923657-82-x.
"Paul Verlaine, Poèmes - Gedichte", neu übertragen von Hans Krieger mit 17 Zeichnungen von CRS, Oreos-Verlag, ISBN 3-923657-84-6.
2006 - "Das Asphalt-Zebra - animalphabetische Verse" von Hans Krieger mit 16 Zeichnungen von Christine Rieck-Sonntag, 136 S., 16.80 €, Oreos-Verlag.

Einzelausstellungen (Auswahl):
1988 - Rathausgalerie Landshut ••• 1989 - Evang. Kirchentag Berlin Galerie WOSNA, München ••• 1990 - Galerie Rademacher, Bad Nauheim ••• 1991 - Kunstkreis Landshut ••• 1992 - Nationalmuseum of Fine Arts, Valletta / Malta Theatersommer Weilheim Kunstforum Arabellahaus, München ••• 1993 - Evang.Kirchentag München ••• 1994 - Nationalmuseum of Fine Arts, Valletta / Malta Haus für Kultur und Bildung, Dresden. ••• 1995 - Galerie Rademacher, Bad Nauheim Nationalbibliothek Plovdiv / Bulgarien ••• 1996 - Kulturmodell Passau Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, München Stadtmuseum Samokov / Bulgarien Gallery LP, London ••• 1997 - Schloß Blutenburg, München Galerie Rudloff, Scheinfeld BMW Landshut Bayerisches Filmzentrum Geiselgasteig Rathausgalerie Landshut ••• 1998 - Unterton München Wigna Court Museum Rabat / Malta Bayerisches Nationalmuseum Zweigstelle Schloß Obernzell ••• 1999 - Kunstkreis Landshut Labyrinth-Gallery, Valletta / Malta ••• 2000 - Centro Culturale Giudeca, Venedig Dom von Schwerin Stadtmuseum Weiden Galerie im Weytterturm, Straubing Galerie am Planl, Kallmünz ••• 2001 - Rathausgalerie Landshut "Saitensprünge" Künstlerhaus München Stadtmuseum Weiden (mit L.Zitzelsberger) ••• 2002 - New York University, New York Kunstverein Gauting (mit K.v.Brökel) "Blinzelblicke - ein Frühling in Manhattan", Salzstadel Landshut "Kofferbilder aus NY" Sparkasse Landshut ••• 2003 - "Kofferbilder aus NY" Kunstverein Kronach Begegnung Kunst und Bibel, Landshut-Altdorf "New York, New York" Kunstverein Bad Aibling ••• 2004 Auswärtiges Amt Bonn Deutsches Generalkonsulat New York. ••• 2005 - Rathausgalerie Landshut frauen museum wiesbaden LyrikKabinett München Stadtgalerie Vilshofen ••• 2006 - Bodoni-Museum, Berlin ••• 2009 - "Pura Vida", Galeria Nacional, San. José, Costa Rica
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):
1995 - 1.lnternat. Art Biennale Malta Grosse Ostbayer. Kunstausstellung, Regensburg "Gewalt, unser Schicksal?", Kunstverein Gauting "8.Mai 1945", Haus für Kultur und Bildung, Dresden und KV Landshut "Hommage an Bert Brecht", Augsburg "Selbstdarstellung" BBK Schwaben, Augsburg Sommerausstellung Plassenburg "Hin-weg-schauen", Stadtmuseum Traunstein "Auslöschen könnt ihr sie nicht", Stadtmuseum Waldkraiburg ••• 1996 - "Druckgraphik in Ostbayern", Oberpfälzer Künstlerhaus Schwandorf Triennale of Painting, Sofia "Der Flügel des Eros", Roßstall Gern, Eggenfelden "Mixed Media", Kunstkreis Landshut ••• 1997 - Grosse Ostbayer. Kunstausstellung (BBK), Regensburg 9. Internat. Print Biennal, Varna / Bulgarien 2. Egyptian lnternat. Print Triennale, Kairo "Druckgraphik in Ostbayern"Galerija AVLA, Ljubljana "Denk-Mal-Jadwiga", Landshut Künstler der Galerie Rademacher, Bad Nauheim Künstlergilde Landsberg / Lech "Tag der Menschenrechte", Stadttheater Ingolstadt "Paare", Kunstverein Gauting "Körper", ak Wasserburg Kunstpreis Wesseling art-gallery Harvey Nichols, London, Leeds ••• 1998 - 2. lnternat.Triennale Graphic Arts Sofia 98 Kunstverein Rosenheim "Menschenbilder", Deggendorf Große Kunstausstellung Wasserburg Central European Biennal of Drawing, Pilsen 98 "Passion ist weiblich ", München, Regensburg, Bayreuth, Ingolstadt, Nürnberg Labyrinth-Gallery Valletta, Malta GEDOK, Akademie für Politische Bildung Tutzing "Wisse die Wege", KV Landshut "Handzeichnung", Kapuzinerstadl Deggendorf Kunst- und Gewerbeverein Regensburg Universität Regensburg "Zehn hoch eins", Kunstforum Arabella, München ••• 1999 - "Menschenbilder", St. Anna Kapelle Passau, Landshut, Beauvais / Frankreich "Anna ", GEDOK in der St.Anna Kapelle Passau Große Kunstausstellung Wasserburg "entgrenzungen " buch art, Leipziger Buchmesse 15. Mainzer Minipressen-Messe GEDOK Akademie für Politische Bildung Tutzing "unantastbar - 50 Jahre Grundgesetz ", Rathaus München-Grünwald "Manns-Bilder ", Kunstverein Planegg Kunstverein Rosenheim ••• 2000 - "Umwelt-Grenze-Wald", Furth Grosse Kunstausstellung Wasserburg "Rendez-vous avec la Bavière", Bordeaux / Frankreich "still", ak Wasserburg "Gottesbilder", Rosenheim "Lebenssplitter", Max-Reger-Halle, Weiden ••• 2001 - GEDOK, Akademie für Politische Bildung, Tutzing "Spektrum Leben" Kapuzinerstadel Deggendorf Große Ostbayerische (BBK) "Augenblicke" Planegg GEDOK - ein Selbstportrait, Stadtmuseum Deggendorf "Gottesbilder" St. Nikolaus, Rosenheim forum-book-art, München "Die Passion ist weiblich" München-Neuperlach, Kempten Kunst- und Gewerbeverein Regensburg ••• 2002 - Preisträger der Biennale Malta, Bad Honnef GEDOK, Akademie für Politische Bildung, Tutzing Künstlerkolonie Bazato, Slowenien "Amerikaner unterwegs" Galerie Priller, Passau "Papierarbeiten" Sparkasse Deggendorf "Offene Ateliers in Niederbayern" ••• 2003 - Große Ostbayerische (BBK), Deggendorf GEDOK, Akademie für Politische Bildung, Tutzing Zehentstadel, Moosburg "Wald und Kunst", KV Deggendorf "Künstler der Artothek", Kulturmodell Passau "Roß und Reiter", Vilsbiburg "Balance" Gastkünstler des KV Deggendorf (Jahresgabe) Gast und Jahresgabe der im KV Kronach "Kasten" ak Wasserburg.


Über die Künstlerin

"Christine Rieck-Sonntags Entwicklung verläuft geradezu explosiv - freilich keine lautstarke Explosion. Die Farben werden verhaltener, toniger, entfalten dafür ein orchestrales Raffinement der Nuance, Linie und Farbe. Ausdruckgestus und Malkultur verschmelzen zu immer komplexerer Einheit. Der existenzielle Einsatz ist zwingend: ein Mensch, der um sein Leben malt, aufs Ganze geht - eine Künstlerin, für die Kunst nicht nur Ästhetik ist, sondern Magie. Beschwörung und Ringen mit den Abgründen des Daseins." Janna Miles, Landshut aktuell, Nov. 1991

"Alter - kein Thema für die Kunst? Für Christine Rieck-Sonntag ist es eins. In der mit unverzärtelter Härte gesehenen Hinfälligkeit, die bis zu den Knitterspuren des Malgrundes auch die formalen Mittel bestimmt, werden wach und aufmerksam Spuren verschwiegenen Lebens erkundet - eine Ausdruckskunst der herben tektonischen Spannungen. " Bayerische Staatszeitung, Januar 1993

"... Kindheit und Alter, konrastreich kombiniert.- Da sind einmal mit expressiven Pinselstrichen umrissenen Figurengebilde zu entdecken, lesbar als Kinderköpfe oder Mutter-Kind-Darstellungen, die sich auch stilistisch von den blassen, fahlen Altersbildern abheben. Mit pastellfarbenen Blau- und Rosatönen werden ausgemergelte, schlaffe aber nicht unerotische Körper alter Menschen von der Künstlerin sensibel erspürt. ..." Süddeutsche Zeitung, 6.10.95

"... In einigen ihrer Bilder nimmt Christine Rieck-Sonntag wie Klee die Malimpulse eines Kindes auf und arbeitet sie aus zu kraftvollen, farbstarken Kompositionen mit lapidar reduzierter Formensprache. Die sensiblen Bilder das Verfalls mit ihren gedämpften Tönen dagegen entstanden aus der Begegnung mit den Bewohnern eines Altenheims... ." tz Kultur, 1.3.96

"... Nachdenklichkeit und Humor druckt die Künstlerin mit einer ganz persönlichen visuellen Sprache aus ..." Münchner Merkur, 7.3.96

"Christine Rieck-Sonntag: eine Vita an der Schnittstelle europäisch-globaler Lebens- und Kulturerfahrung, ein individuelles OEuvre als Ausdrucksträger von künstlerischer und emotionaler Annäherung." Dr. Franz Niehoff, Leiter der Museen der Stadt Landshut, Jan. 2007

...Christine Rieck-Sonntag wartet mit einer ganzen Zitatkaskade auf: In ihrer Tuschezeichnung "Gretchen liest Goethe den Faust vor" liegt der Dichter in der Pose des allbekannten Tischbein-Gemäldes beim zitierten wie zitierenden Gretchen. Rieck-Sonntag hat die Zeichnung direkt auf ein Vierteljahresprogramm des Frankfurter Städels aufgebracht, in dem sich das Orginal mit dem Titel "Goethe in der römischen Campagna" (1787) befindet, so dass sich in dem kleinen Blatt eine Reihe von Bild- und Zitatebenen übereinanderlegen, die zueinander durchlässig sind und zu palimpsestartigen Darbietungen führen.... Anke Humpeneder, Feuilleton der Landshuter Zeitung, 25.5.07 zur GEDOK-Ausstellung "zitiert"

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